Monats-Archive: September 2012

Honey und Phoebe

Ihr habt mich immer nach meinen Haustieren gefragt.

Heute stell ich Euch meine zwei Hunde vor.

Honey und Phoebe (Aussprache: Hanni und Fibie ^^ )

Honey ist eine Langhaar Chihuahua Dame sie ist sehr verschmust und könnte eigentlich den ganzen Tag einfach nur schlafen.

Phoebe ist eine Phalène Hündin, (Phalène [faläen] franz. für den Nachtfalter), die Phalène und die Papillon (franz. Schmetterling) sind die selbe Hunderasse, nur einmal mit stehenden Ohren und einmal mit hängenden.

hier auf dem Bild ist Phoebe 9 Wochen alt.

Meine kleine Phoebe als Welpe

Das folgende Bild ist von diesem Jahr:

Honey ist bereits seit 2004 bei mir, bei Ihr habe ich gelernt, wie man Hunde schnell erziehen kann. Ich habe viele Bücher gelesen. Empfehlen kann ich das Buch Lassie, Rex und Co: Der Schlüssel zur erfolgreichen Hundeerziehung
dieses Buch hat mir der Tierarzt empfohlen. Und ich muss sagen, es hat mir von allen Hunderatgebern am Besten gefallen. Lustig Bilder, nicht langweilig geschrieben und die Tips sind klasse. Damit habe ich Honey innerhalb von nur wenigen Tagen, “Sitz” und “Platz” beigebracht und alles über das richtige Timing gelernt.

Der Schlüssel zur Hundeerziehung ist: Belohnung im richtigen Moment, und Konsequenz. Im Grunde sind Hunde wie kleine Kinder. Sie reagieren nur darauf wie man sich selbst verhält. Es liegt also nicht am Hund, sondern an seinen Erfahrungen mit den Menschen und wie man mit ihm umgeht. Honey hatte früher zB. Probleme mit dem “alleine sein” gehabt. Bis ich gelesen hatte, es liegt einfach nur an meinem Verhalten. Ich habe immer, wenn ich durch die Haustüre rein gekommen bin, sie sehr überdreht begrüßt. Damit habe ich nur erzeugt, dass beim nächsten Verlassen des Hauses, sie die ganze Zeit unruhig auf den Moments meiner Wiederkehr gewartet hatte. Jetzt mach ich es anders, wenn ich das Haus verlasse kriegen beide Hunde einen Kauknochen, damit verbinden sie direkt etwas positives mit meiner Abwesenheit und haben auch eine Beschäftigung.

Wenn ich dann wieder zurückkehre, dann gehe ich ins Haus und beachte sie nicht. Mind.5-10 Minuten, in der Zeit verhalte ich mich ganz ruhig und ziehe zB. meine Jacke und Schuhe aus oder so.

Erst dann beachte ich die Hunde.

Mit Belohnung im richtigen Moment lassen sich schnell auch kleine Kunststücke trainieren, und nein, das hat nichts mit Zirkusclown oder Tierquälerei zutun. Ein Hund ist ein Rudeltier, im Rudel gibt es Hierarchien. Alles erfolgt in einer gewissen Rangfolge. Und der Mensch sollte das Alpha-Tier”Der Boss” vom Rudel sein. Dies gibt dem Hund eine gelassenere Art, da er sich beschützt fühlt und sicher. Und er nicht das Gefühl hat den Menschen beschützen zu müssen. Somit vermeidet man einen unruhigen Beißer und Kläffer.

Außerdem lieben es Hunde, wenn sich der Mensch mit ihnen beschäftigt und für sie ist es auch eine nette Abwechslung. Also haben beide etwas davon.

Honey und Phoebe haben sehr schnell. “Sitz”, “Platz”, “Pfötchen” usw. gelernt. Man muss nur wissen, worauf der Hund am meisten abfährt und es ihm dann im richtigen Moment geben.

zB: “Pfötchen”

das liebste Leckerlie in die eine Hand nehmen. Eine Pfote nehmen.. festhalten, “Pfötchen” sagen und mit der Pfote noch in der Hand. das Leckerlie dem Hund geben. Das wiederholt man dann einige Male. Dann mal dem Hund erstmal nur das Leckerlie zeigen. Dieser wird nun natürlich alles anstellen damit er es kriegt. Ich sag dann immer erst “Sitz” warte bis er ruhig sitzt. Und dann halte ich ihm meine Handfläche hin und sag “Pfööötchen” :) Falls er noch nicht von alleine die Pfote gibt, einfach nochmal wie am Anfang üben.